Ausstellungen
Das Fachwerkhaus Spiegelgasse 11 aus dem Jahr 1735 ist das älteste noch erhaltene jüdische Wohnhaus in Wiesbaden. Seit 1999, nach einer umfassenden Restaurierung durch die Stadt Wiesbaden, dient es dem Aktiven Museum Spiegelgasse als Ausstellungshaus ohne eigene Sammlung. Auf zwei Etagen finden jährlich etwa vier Ausstellungen statt. Dabei gilt unser Hauptinteresse den Aspekten jüdischen Lebens in Wiesbaden vor 1933 und während der Jahre 1933 bis 1945, aber auch den ehemaligen jüdischen Bürgern aus Wiesbaden, die den Holocaust überlebt haben. Diese Ausstellungen werden in aller Regel von Vereinsmitgliedern, oft in Zusammenarbeit mit Historikern vor Ort erarbeitet und konzipiert.
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Spiegelgasse 11
1. Obergeschoss
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Spiegelgasse 11
Erdgeschoss
Ausstellung Hai & Topsy
Oktober 2008 |
Andere Ausstellungen zu Themen der Geschichte und des Schicksals der Juden, die nicht nur Wiesbaden betreffen, kommen meistens als Wanderausstellungen zu uns, manchmal ergänzt durch lokale Bezüge und angepasst an die Bedingungen des „kleinen“ Hauses.
| Spiegelgasse 11, Erdgeschoss Ausstellung “Visum fürs Leben” (Januar-April 2008) der Botschaft des Staates Israel in Berlin |
Bei größeren Ausstellungsvorhaben wird auf andere Ausstellungsorte ausgewichen. So wurde die Ausstellung „Migrationscollagen“ von Julia Bernstein im Herbst 2007 im großen Foyer des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gezeigt.
| 29.09.2007 Foyer des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Ausstellungseröffnung “Migrationscollagen |
Im Wiesbadener Rathaus bietet ein „Gedenkraum für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“, der im Jahr 2002 im Auftrag der Stadt Wiesbaden vom Aktiven Museum Spiegelgasse in Kooperation mit der FH Wiesbaden realisiert wurde, Gelegenheit zur Information über die Geschehnisse in Wiesbaden zwischen 1933 und 1945.
Zur Zeit wird die Ausstellung vom Aktiven Museum Spiegelgasse neu konzipiert. Am 15. April 2010 um 17.00 Uhr wird die neue Dauerausstellung „und dann waren sie weg…” eröffnet.
