Erinnerungsblätter
Das Projekt „Erinnerungsblätter“ soll dazu beitragen, dass die Erinnerung an ca. 1500 Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger wachgehalten wird, die in der Zeit zwischen 1933 und 1945 verfolgt und ermordet wurden. Das erste Erinnerungsblatt veröffentlichte das „Aktive Museum Spiegelgasse“ am 10. Juni 2003, auf den Tag genau 59 Jahre nach der ersten großen Deportation jüdischer Menschen aus Wiesbaden. Inzwischen wurden über 170 Erinnerungsblätter in Vitrinen am oberen Michelsberg präsentiert. Seit Ende 2009 sind die Vitrinen wegen der Bauarbeiten zum Mahnmal am Michelsberg auf den Platz Ecke Webergasse/Spiegelgasse versetzt worden. Seit Sommer 2012 werden wegen anhaltenden Vandalismus gegen die Vitrinen die Erinnerungsblätter in den Räumen des Aktiven Museums Spiegelgasse präsentiert.
Bisher erschiene Erinnerungsblätter von A bis Z können hier aufgerufen werden:
Namen von A-F
Namen von G-K
Namen von L-R
Namen von S-Z
Gestaltung der Erinnerungsblätter. Die Erinnerungsblätter bestehen aus einer Text- und einer Bildseite im Format DIN A3. Jeweils zwei Erinnerungsblätter werden für ca. vier Wochen in zwei Schaukästen an der Ecke Michelsberg / Schwalbacher Straße bzw. z.Z. auf dem Platz Ecke Webergasse/Spiegelgasse. Es ist geplant, alle Blätter später in einer Sammlung zu veröffentlichen.
Patenschaften. Einzelpersonen oder Gruppen können die Patenschaft für ein Erinnerungsblatt übernehmen. Jede Patenschaft ist mit einer Spende in Höhe von € 95 an das Aktive Museum Spiegelgasse verbunden. Eine Spendenquittung wird ausgestellt.
Die Paten können sich auch an der Recherche und der Formulierung des Textes beteiligen und werden, falls gewünscht, dabei von MitarbeiterInnen des Aktiven Museums Spiegelgasse unterstützt.
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Erinnerungsblatt für das Ehepaar Goldstein, |
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Erinnerungsblatt |
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| Tel.: | 0611 9102007 Der Anrufbeantworter wird regelmäßig abgehört und eingehende Telefonate werden ausgewertet. |
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| erreichbar: | Dienstags von 9 bis 12 Uhr Besucher werden gebeten, sich vorher telefonisch anzumelden, damit wir uns ihren Anliegen ungestört widmen können. |


