2017

21. September bis 30. November 2017
Ausstellungshaus, Spiegelgasse 11
A U S S T E L L U N G

Plakat Opfer des NSU
„Die Opfer des NSU
und die Aufarbeitung der Verbrechen“

wurde von Birgit Mair im Auftrag des
  Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. erstellt.
OdN-Remscheid-1
ÖFFNUNGSZEITEN
Donnerstag und Freitag von 16 bis 18 Uhr
Samstag von 11.00 bis 13.00 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung (0611 305221)

Eintritt frei
F L Y E R

Angebot für Schulklassen ab Klasse 8
Spiegelbild bietet für Schulklassen einen begleiteten Ausstellungsbesuch an. In zwei Zeitstunden wird ein*e geschulte*r Referent*in* mit der Gruppe in der Ausstellung arbeiten. Es steht die selbstbestimmte Auseinandersetzung mit den vorgestellten Menschen im Mittelpunkt. Gemeinsam soll der Frage nachgegangen werden, wie Rassismus und Neonazismus begegnet werden kann.
Anmeldung:
Telefon: (06 11) 26 75 90 85

„Im Dschungel des Verfahrens. Der NSU und die Nebenkläger”
hr2 podcast (50 min): „Der Tag” vom 04.10.12
ab 38.00 min wird über die Ausstellung im AMS berichtet

 Burghausen-WEBE R Ö F F N U N G
am 21. September 2017, 18 Uhr
Es sprechen:
Birgit Mair
(Schöpferin der Wanderausstellung)
und Abdul-Kerim Şimşek
(Sohn des im Jahr 2000 in Nürnberg
vom NSU ermordeten Enver Şimşek)
Einladung zur Eröffnung
Bilder von der Ausstellungseröffnung

Begrüßungsrede, Georg Habs

Presse01
Presse02

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem
Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung,
Bildung und Beratung (ISFBB) e.V., Nürnberg

VERLÄNGERT  bis Mittwoch 24. Mai 2017
11. März bis 14. Mai 2017

Ausstellungshaus, Spiegelgasse 11

WALKING IN WIESBADEN

AUSSTELLUNG von Ella Dreyfus


Plakat-Internet
ERÖFFNUNG

Samstag, 11. März 2017
19.30 Uhr

Grußwort Georg Habs
Rede von Ella Dreyfus (deutsch)
Rede von Ella Dreyfus (englisch)

Kunterbunte Buchstaben aus weichem Stoff bilden kurze Schriftzüge.
Was auf den ersten Blick harmlos erscheinen mag, ist es keineswegs.
Das fröhliche und lebendige Arrangement von Buchstaben formt Doppel-Botschaften. Diese setzen sich durchgängig aus Namens-Teilen und Hinweisen wie „Ich bin Jüdin“ zusammen. Die australische Aktions- und Foto-Künstlerin Ella Dreyfus erinnert damit an ihre jüdischen Vorfahren, die einst in unserer Region lebten und wirkten. Nicht nur die Familien Dreyfus und Brettheimer waren hier beheimatet; Ihre Urgroßeltern Ida und Albert Ransenberg wohnten in der Richard-Wagner-Straße. Beide wurden 1942 in Konzentrationslagern ermordet. Mit ihren Installationen im öffentlichen Raum setzt Ella Dreyfus unübersehbare Zeichen jüdischen Lebens und nimmt Orte in Beschlag, die sie auf ihren Erinnerungsstreifzügen durch unsere Stadt erkundet hat. Anschließend dokumentiert sie ihre kurzen Eingriffe in einen oft grauen und geschichtsvergessen Alltag mit der Kamera.

Die in der Ausstellung gezeigten fotografischen Arbeiten von Ella Dreyfus und ihre Rauminstallation lassen die Besucher*innen daran teilhaben, wie die Künstlerin sich mit ihrer Familiengeschichte, mit sich selbst, mit Orten absehbarer und unerwarteter Verstörung und Erheiterung, mit Menschen und Kunst auseinandersetzt.

Ella Dreyfus ist Lehrbeauftragte für Fotografie und Leiterin des öffentlichen Veranstaltungsprogramms an der National Art School, Sydney, Australien. Sie hat als preisgekrönte Künstlerin mit vielen Einzelausstellungen Aufsehen erregt. 2013 war sie Artist-in-Residence an der Cité Internationale des Arts (Paris) und wurde 2014 ausgewählt für die Visual Arts Research in Culture Residency am Banff Center in Kanada. 2013 wurde ihre Fotografie Transman im Musée du quai Branly in Paris ausgestellt. Sie promovierte im Bereich Bildender Kunst an der Universität von New South Wales in Australien.

ÖFFNUNGSZEITEN
Donnerstag und Freitag von 16 bis 18 Uhr
Samstag von 11.00 bis 13.00 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung (0611 305221)

Eintritt frei

FLYER

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Ankündigung www.wiesbaden.de

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Eine Kooperationsveranstaltung
mit dem Kunstverein Bellevue-Saal, Wiesbaden

15. Januar bis 3. März 2017
Ausstellungshaus, Spiegelgasse 11


A U S S T E L L U N G

„Ertragen können wir sie nicht“
Martin Luther und die Juden

luther-ausst
2017 wird das Reformationsjubiläum gefeiert.
Die vom „Referat für christlich-jüdischen Dialog der Nordkirche“ konzipierte Wanderausstellung liefert dazu wichtige Denkanstöße.

F L Y E R

GEDANKEN ZUR AUSSTELLUNG
von Georg Habs, Sprecher
der Ausstellungsgruppe
des Aktiven Museums Spiegelgasse


Ö F F N U N G S Z E I T E N
Donnerstag und Freitag von 16 bis 18 Uhr
Samstag 11 bis 13 Uhr
oder gerne nach Vereinbarung (0611 305221)

Eine Kooperationsveranstaltung von Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Wiesbaden e.V., Ev. Stadtakademie Wiesbaden, Aktives Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e. V.

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OFFENES GESPRÄCH
Donnerstag, 9. Februar 2017, 17 Uhr
Freitag, 17. Februar 2017, 17 Uhr

Ausstellungshaus, Spiegelgasse 11
Die drei Veranstalter der Ausstellung,
Georg Habs (Aktives Museum Spiegelgasse),
Dr. Ruth Huppert (Ev. Stadtakademie) und
Mechthild Kratz (Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit)
laden zu einem offenen Gespräch über die Ausstellung ein.

E R Ö F F N U N G
Sonntag, 15. Januar 2017
17.00 Uhr

Ausstellungshaus, Spiegelgasse 11
ERÖFFNUNGSREDE
von Georg Habs, Sprecher
der Ausstellungsgruppe
des Aktiven Museums Spiegelgasse

Bilder der Veranstaltung

Donnerstag, 19. Januar 2017
Haus an der Marktkirche
Schlossplatz 4; 65185 Wiesbaden

V O R T R A G
Prof. Christian Wiese
„Eine tragische Liebesgeschichte”
Jüdische Lutherlektüren in der Moderne
als Widerspruch gegen den Antisemitismus

Luther mit Augenbinde

Der Vortrag stellt positive und kritische jüdische Interpretationen Martin Luthers im 19. und 20. Jahrhundert vor, mit denen Intellektuelle von Heinrich Heine bis Leo Baeck der antisemitischen Rezeption der „Judenschriften“ des Reformators widersprachen und ihn z.T. sogar als Ahnherr von Toleranz und Gewissensfreiheit deuteten, um die deutsche Gesellschaft von der Notwendigkeit zu überzeugen, der jüdischen Geschichte, Religion und Kultur Achtung entgegenzubringen.

Prof. Christian Wiese ist Inhaber der Martin-Buber-Professur
für Jüdische Religionsphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt
- seine Forschungsschwerpunkte sind die jüdische Geistes –
und Kulturgeschichte des modernen Judentums und
die Geschichte der jüdisch-christlichen Beziehungen seit dem Mittelalter.

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