2009

Inhalt

22. November 2009 – 10. Januar 2010

Eine deutsch-polnische Wanderausstellung
über den Pädagogen und Kinderbuchautor
Janusz Korczak (1878-1942)
und das von ihm geleitete Waisenhaus
“Dom Sierot” in Warschau
Flyer
Presse01
Presse02
Presse03
Janusz Korczak hat sein Leben lang für die Rechte aller Kinder gekämpft. Als Anwalt der Kinder setzte er sich ein für das Recht auf Kindheit, Liebe und Achtung. Seine pädagogischen Ideale vermittelte er durch sein Arbeit im Waisenhaus, in seinen Büchern und Rundfunkansprachen. Seine „Pädagogik der Liebe“ postuliert den maßvollen Umgang mit der Individualität der Kinder sowie die Fähigkeit, loszulassen.
Eröffnung der Ausstellung
Sonntag, 22.11.2009, 11.30 Uhr
Pariser Hoftheater, Spiegelgasse 9

unter Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern der
IGS-Kastellstraße, der Oranienschule
sowie ehemaligen Schülerinnen und Schülern

der Rudolf-Dietz-Schule, Naurod

Bilder von der Ausstellungseröffnung

Öffnungszeiten
Do+Fr 16-18 Uhr
Sa 11-13 Uhr

Begleitprogramm

Donnerstag, 26.11.09, 10.30 Uhr, Caligari-Filmtheater, Marktplatz 9
Schulfilmtag: „Korczak“ von Andrzej Wajda, 1990, 113 Min/sw, ab 12 J., in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum Wiesbaden, Anmeldung:

Eintritt 3 Euro Info

Bitte beachten: Neuer Termin Dienstag, 23.02.2010, 14.30 bis 17.00 Uhr
Dienstag, 01.12.09, 19.00 Uhr, Aktives Museum Spiegelgasse, Spiegelgasse 9
Workshop für Pädagogen und Interessierte: „Eine Stimme haben“ – Jugendbeteiligung in Gesellschaft und Schule mit Conny Meyne, Amt für Soziale Arbeit und Nils Nolte, IGS Kastelstraße – Anmeldung: 0611-305221 Info

Sonntag, 06.12.09, 17.00 Uhr, Galerie Pokusa, Albrechtstraße 40, Lesung in Deutsch und Polnisch: Literarische Soirée mit Korzcak-Texten. Hansi Kremer, Gitarre. In Zusammenarbeit mit dem Polnischen Kultursalon Pokusa (www.pokusa.de)

Montag, 07.12.09, 14.15 Uhr, Hochschule Rhein-Main, Kurt-Schumacherring 18, Hörsaal Audimax im Gebäude A
Vorlesung und Diskussion: „Janusz Korczaks Pädagogik der Achtung“
, mit Dr. Malgorzata Sobecki, 2. Vorsitzende der Deutschen Korczak Gesellschaft. In Kooperation mit der Hochschule Rhein-Main, Wiesbaden

Montag, 07.12.09, 19.30 Uhr, Hessische Landesbibliothek, Rheinstr. 55/57, Lesesaal
Vortrag und Diskussion: „Janusz Korczak neu entdeckt“, mit Dr. Malgorzata Sobecki, 2. Vorsitzende der Deutschen Korczak Gesellschaft. In Kooperation mit der Hessischen Landesbibliothek Wiesbaden, Eintritt 4 Euro Info

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Dieses Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert.
Ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Leipig, Erziehungswissenschaftliche Fakultät, der Jagiellonen-Universität Kraków,
Institut der Pädagogik und des Schulmuseums – Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig
Mit freundlicher Unterstützung der Sächsischen Aufbaubank-Förderbank, des Ghetto Fighter`s Museum in Israel und des Deutsch-Polnischen Jugendwerks
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13. Oktober – 30. Oktober 2009
im Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25

Ausstellung im Rahmen der Dialogtage 2009

„Traditionell, patriotisch und engagiert –
Jüdische Gemeinde- und Familiengeschichten von Wiesbaden-Biebrich“

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Vernissage mit musikalischer Begleitung
Montag, 12. Oktover 2009, 19.00 Uhr
Einführung in das Thema von Prof. Dr. Karlheinz Schneider, Aktives Museum für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e.V.
Die Jüdische Geschichte “Biebrichs” wurde in zweijähriger, aufwändiger Forschungsarbeit rekonstruiert. Szenische Zeichnungen, Objekte und Fotos lassen die über Jahrhunderte währende Geschichte wieder lebendig werden. Im Mittelpunkt stehen jüdische Familien, an denen sich die wechselhafte Geschichte verfolgen lässt. Aus der jüdischen Bevölkerung, die im 18. Jahrhundert als Bleiberecht noch einen Schutzbrief erwerben musste, wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts integrierte und gleichberechtigte Bürger, die sich engagierten und die Geschichte des aufstrebenden Industriestandorts mitgestimmten. In der Nazi-Zeit wurden alle jüdischen Familien erst ausgegrent, dann verfolgt und schließlich aus ihrer Heimatstadt vertrieben oder ermordet.

Öffnungszeiten 14.10. bis 24.10.09
Mi, Fr, Sa 11-18 Uhr
Do 11-20 Uhr

Öffnungszeiten (nach den Schulferien) 26.10. bis 30.10.09
M0, Di, Mi, Fr, Sa 11-18 Uhr

Do 11-20 Uhr

Flyer, Presse01, Presse02 Presse03, Presseerklärung Katalog

Bilder von der Ausstellungseröffnung

12.September – 27. September 2009 verlängert bis 24.Oktober 2009
6. Wiesbadener Fototage

Fotofestival für zeitgenössische Fotografie

2009/inszenierte Fotografie

Richard Nargolis "Gedeckte Familientische"

Richard Margolis mit Fotos von gedeckten Familientischen an Feiertagen wie Passover, Seder, Thanksgiving, Ramadan, Iftaar, Kwanzaa, Karamu, Ostern

Alexander Mendelevich

Alexander Mendelevich zum Thema „Traumatisierte Menschen“

Öffnungszeiten während der Fototage
jeweils am Wochenende:
Fr 14-19 Uhr
Sa+So 13-18 Uhr
Eintritt frei

Eröffnung der Ausstellung
13. September 2009, 13.00 Uhr

Die Fototage enden am 27.09.09.

Die Ausstellung kann im Anschluss an die Fototage noch
vom 01.10. bis zum 24.10.09
zu den üblichen Öffnungszeiten besucht werden.
Do+Fr 16-18 Uhr
Sa 11-13 Uhr

PRESSEMITTEILUNG

1. Juni  – 15. August 2009

„adé ich verreise heute mit Ziel weiss ich nicht

Am Ende stand Auschwitz: Das Schicksal der Mathilde Hofer

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FLYER
Bilder der Ausstellung
PRESSE PRESSE

Mathilde Hofer, aus wohlhabender jüdischer Familie stammend, war seit 1903 mit dem expressionistischen Maler Karl Hofer verheiratet, mit dem sie zwei Söhne hatte. Ihre eigene Laufbahn als Sängerin gab sie zugunsten der Kinder und der künstlerischen Karriere ihres Mannes auf. Die Ehe wurde 1938 geschieden.

Hofer

In der Zeit danach lebte Mathilde Hofer – nicht mehr geschützt durch eine privilegierte Mischehe – in Wiesbaden in der Kapellenstraße. Am 1. September1942 wurde sie von der Gestapo verhaftet und in das Wiesbadener Polizeigefängnis gebracht. Von dort wurde sie am 28. Oktober 1942 zunächst nach Ravensbrück, dann nach Auschwitz deportiert und dort am 21. November 1942 ermordet.

In der Ausstellung werden einzigartige Bild- und Textdokumente aus dem Nachlass Mathilde Hofers gezeigt. Sie geben Einblick in das Leben und tragische Schicksal einer bewundernswerten, starken Frau.

Ausstellungseröffnung: 1. Juni 2009 um 11.00 Uhr

Öffnungszeiten:
Do+Fr 16-18 Uhr
Sa 11-13 Uhr
Eintritt frei

Zur Info: Erinnerungsblatt für Mathilde Hofer

24. April – 21. Mai 2009

Anne Frank und ihre Familie

Fotografien von Otto Frank


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Korrespondierend zu der großen Ausstellung “Anne Frank – eine Geschichte für heute”, die vom 23. April bis zum 21. Mai in der Oranier-Gedächtnis-Kirche in Biebrich zu sehen ist, zeigt das Aktive Museum Spiegelgasse eine Ausstellung mit Fotografien von Otto Frank, dem Vater des Mädchens.

Wie die meisten Familienalben beginnt auch das Fotoalbum der Familie Frank mit der Geburt des ersten Kindes. Als Fotograf hat Otto Frank das Leben seiner Töchter Margot und Anne in
zahlreichen ausdrucksvollen Variationen ins Bild gesetzt.

Keine dieser Aufnahmen verrät etwas von den Verfolgungen, denen Anne Frank und ihre Familie später ausgesetzt waren. Aber so wie Anne Franks Tagebuch in ein anderes Licht gerückt wurde, weil wir wissen, was ihr widerfuhr, betrachten wir auch diese Fotos nicht mehr mit unbefangenem Blick.

Das Anne-Frank-Haus Amsterdam hat aus dem bisher unveröffentlichten Fotoalbum der Familie eine beeindruckende Ausstellung konzipiert. Sie gewährt auf 80 Schwarz-weiß-Fotos einen sehr persönlichen Blick in die Kindheit des Mädchens Anne Frank.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 24. April um 17.30 Uhr
Bildergalerie

Öffnungszeiten:
Do+Fr 16-18 Uhr
Sa 11-13 Uhr www.annefrank-wiesbaden.de PROGRAMM


28. Februar  – 18.März 2009 verlängert bis 28. März 2009

Kinder im KZ Theresienstadt

Zeichnungen – Gedichte – Texte

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Eine Ausstellung des Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.

Die Ausstellung erinnert an die etwa 11.000 jüdischen Kinder, die aus Deutschland, Österreich, der Tschechoslowakei, den Niederlanden, Polen und Dänemark nach Theresienstadt deportiert wurden.

Etwa 8.600 von ihnen überlebten nicht. Sie verhungerten, starben an Seuchen oder wurden in den Gaskammern von Auschwitz ermordet. Nur 2.240 Kinder erlebten den Tag der Befreiung.

Die Zeichnungen, Gedichte und Texte der Kinder geben Zeugnis vom Leben im KZ, von ihrer Isolation und Einsamkeit, der Trauer über die Trennung von ihrer Familie, von Grauen, Verzweiflung und Todesangst, aber auch von ihrem Mut und dem ungebrochenen Willen zu leben.

Eröffnung am 26. Februar um 18.00 Uhr, Spiegelgasse 11

Einführung: Thomas Altmeyer, Studienkreis Deutscher Widerstand

Ulla Sophie Vincke liest Gedichte, Texte und Briefe der Kinder.

FLYER


18. Januar  – 10. Februar 2009

Karl Plagge – ein “Gerechter unter den Völkern”

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Karl Plagge ist eine Ausstellung gewidmet, die von der “Geschichtswerkstatt Darmstadt” konzipiert wurde. Karl Plagge (1887-1957) hatte in Darmstadt Maschinenbau studiert. Als Ingenieuroffizier leitete er von 1941 bis 1944 den Heereskraftfuhrpark 562 in Wilna. Er erkannte, dass Juden nur gerettet werden konnten, wenn sie unentbehrliche Arbeitsleistungen erbrachten. So entstand auf seine Initiative ein Arbeitslager, in dem selbst völlig unausgebildete Arbeiter als kriegswichtig eingestuft wurden und so vor dem Zugriff der SS bewahrt werden konnten. Durch die Ansiedlung privater Textilfirmen war es möglich, Arbeitsplätze für Frauen zu schaffen und damit auch die Familien zusammenzuhalten. Bevor die Wehrmacht 1944 Wilna vor der anrückenden Roten Armee räumte, warnte Plagge die Zwangsarbeiter vor der drohenden Übernahme des Lagers durch die SS und verhalf vielen von ihnen zur Flucht. Für sein mutiges Handeln, mit dem er über Jahre hinweg hunderte Juden vor dem Holocaust gerettet hat, wurde er im Jahr 2005 mit der höchsten Ehrung des Staates Israel in Yad Vashem als “Gerechter unter den Völkern” ausgezeichnet.

Eröffnung am 18. Januar 2009 um 11.30 Uhr

Es handelt sich um die Eröffnungsveranstaltung der Veranstaltungsreihe der Stadt Wiesbaden zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus.

Rita Thies, Kulturdezernentin der LH Wiesbaden, wird in die Ausstellung einführen.

Programm der Veranstaltungsreihe der LH Wiesbaden Pressemitteilung PRESSE PRESSE PRESSE Bildergalerie


20. November 2008 – 10. Januar 2009

“Leben Sie?”

Die Geschichte der Familie JacobsohnFlyer-Leben-Sie1-klein

Die einzigartigen Dokumente der Familie Jacobsohn wurden 1998 auf einem Marburger Dachboden gefunden. Sie zeigen den bürgerlichen Aufstieg im wilhelminischen Kaiserreich und die wissenschaftliche Karriere des Indogermanisten Herman Jacobsohn bis 1933, der sich nach seiner Entlassung aus dem Dienst der Marburger Universität das Leben nahm.

Dokumentiert wird der Überlebenskampf seiner Witwe und der Kinder. Zusammengestellt wurde die Ausstellung von Hermann Jacobsohns Enkelin, Ruth Verroen, sowie von Waltraud Burger und Richard Stumm.

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 20. November 2008 um 17.30 Uhr

leben-sie-01 Schülerinnen der Gutenbergschule bei der Ausstellungseröffnung
Pressemitteilung
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