Der Verein

Ort und Entstehungsgeschichte
Spiegelgasse 11
Ausstellungsgebäude des Vereins

Die Spiegelgasse war Zentrum der damaligen jüdischen Gemeinde – mit einer Synagoge, anderen Einrichtungen des jüdischen Gemeindelebens und einem jüdischen Badehaus („Zum Rebhuhn”) mit Mikwe.
In der Spiegelgasse 11 befindet sich das drittälteste Wohngebäude (1724) der Stadt Wiesbaden. Diesem Gebäude drohte 1987 der Abriss. Der Verein „Wiesbadener Museum der Neuzeit” mit Lothar Bembenek als 1. Vorsitzenden setzte sich vehement für den Erhalt des Hauses ein. Er wurde hierbei von etlichen Wiesbadenern unterstützt.
Im März 1988 wurde daraufhin der „Förderkreis Aktives Museum Deutsch-Jüdischer Geschichte in Wiesbaden” gegründet. 1993 konnte in der Spiegelgasse Nr. 7 eine eigene Geschäftstelle einrichtet werden, mit Raum für eine Bibliothek und Platz für Sammlungen bzw. Archiv. Ab diesem Zeitpunkt nannte sich der Verein „Aktives Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e. V.“.
Die 1999 abgeschlossene Sanierung des Hauses „Spiegelgasse 11“ gliederte dem Aktiven Museum Spiegelgasse neben der Geschäftsstelle schließlich noch ein kleines Ausstellungsgebäude an.
Im Herbst 2009 zog die Geschäftsstelle mit Bibliothek und Archiv in die Spiegelgasse 9, in die 1. Etage des ehemaligen jüdischen Badhaus, dem heutigen „Pariser Hof”.

Spiegelgasse 11
historische Aufnahme
Spiegelgasse 9 / Badhotel
historische Zeichnung

PRESSE
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Bildergalerie zur Matinee „20 Jahre – Rettet die Spiegelgasse“ am 25.11.2007