Der Verein

Ort und Entstehungsgeschichte
Spiegelgasse 11
Ausstellungsgebäude des Vereins

Ein Flugblatt und seine Folgen
In der Spiegelgasse 11 befindet sich das drittälteste Wohngebäude (1724) der Stadt Wiesbaden. Die Spiegelgasse war Zentrum der damaligen jüdischen Gemeinde – mit einer Synagoge, anderen Einrichtungen des jüdischen Gemeindelebens und einem jüdischen Badehaus („Zum Rebhuhn”) mit Mikwe. Als dem Gebäudekomplex 1987 der Abriss drohte, entstand im November 1987 eine Bürgerinitiative „Rettet die Spiegelgasse!“, die überraschend viele Wiesbadener unterstützten. Fünf Monate später, im März 1988, wurde der „Förderverein für deutsch-jüdische Geschichte“ gegründet, zahlreiche Veranstaltungen initiiert und wichtige Grundsteine zur Erforschung der jüdischen Geschichte Wiesbadens gelegt. Als der Förderverein 1993 seine Geschäftsstelle in der Spiegelgasse Nr. 7 einrichten konnte, wo auch  Raum für seine Bibliothek und Sammlungen/Archiv vorhanden war, nannte er sich „Aktives Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e. V.“. Die 1999 abgeschlossene Sanierung der „Spiegelgasse Nr. 11“ gliederte dem Aktiven Museum schließlich noch ein Ausstellungsgebäude an.

Spiegelgasse 11
historische Aufnahme
Spiegelgasse 9 / Badhotel
historische Zeichnung

PRESSE
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Bildergalerie zur Matinee „20 Jahre – Rettet die Spiegelgasse“ am 25.11.2007