Konzept

Ausschnitt aus Plakat zur Ausstellung "Who is MB?" AMS 01.06.-02.08.08„Jeder echte Historiker, jeder politische Mensch guten Willens, jeder Erzieher, der diesen Namen verdient, baut Brücken.“
(Martin Buber)

Die Jugendinitiative Spiegelbild baut Brücken zwischen der Lebenswelt von Jugendlichen und der Geschichte. Zielgruppen sind alle jungen Menschen aus allen Schulformen, insbesondere diejenigen, die wenige Chancen auf politisch-historische Bildung haben. Aufgrund der Erkenntnis, dass Wiesbaden auch von Einwanderern und ihren Nachkommen geprägt ist, stellt die Gruppe der jungen Menschen nichtdeutscher Herkunft eine besondere Zielgruppe dar.

Die  Gestaltung von Bildungsprozessen

  • orientiert sich an den Interessen und Bedürfnissen von Jugendlichen
  • ermöglicht immer eine aktive Teilhabe von jungen Menschen
  • gibt Raum, um sich offen mit der deutsch-jüdischen Geschichte auseinanderzusetzen

Dabei ist es unser Ziel, dass Jugendliche einen eigenen Zugang  zur Geschichte finden, ihre Bedeutung für unser heutiges Zusammenleben verstehen und darüber nachdenken, welche Verantwortung sie für die demokratische Gesellschaft haben.

Spiegelbild arbeitet nach Standards der Jugendbildungsarbeit. Das heißt, wir planen unsere einzelnen Angebote und reflektieren sowie dokumentieren sie nach der Durchführung. Honorarkräfte und PraktikantInnen werden angeleitet und bilden sich wie der Jugendbildungsreferent weiter fort.

Die Methoden richten sich nach der jeweiligen Zielgruppe und werden mit den Kooperationspartnern abgestimmt. Hierfür verfügt die Jugendinitiative über ständig aktualisiertes Arbeitsmaterial der Gedenkpädagogik und der Erinnerungskultur in der Einwanderungsgesellschaft, das auch gerne anderen zur Verfügung gestellt wird.

Pädagogisches Konzept als pdf-Download

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“
(Martin Buber)

Ausschnitt aus Plakat zur Ausstellung "Who is MB?" AMS 01.06.-02.08.08