Projekt- und Studientage

Gemeinsam mit dem Arbeitskreis „Geschichte und Erinnerung“ und der Jugendinitiative Spiegelbild bieten die Pädagogen des Aktiven Museums Spiegelgasse über die Fokussierung auf die Shoah hinaus Themen für Schülerinnen und Schüler an, die den Blick auf den bedeutenden Beitrag jüdischer Kultur im geistigen Leben des 19. und des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts lenken. So soll vor allem die dritte und vierte Nachkriegsgeneration erreicht und auch jüdisches Leben der Zeit vor 1933 in Wiesbaden vermittelt werden.

Angebote

Projekte, Projekt- und Studientage zur Thematik jüdischen Lebens in Wiesbaden vor 1933. Mit den LehrerInnen/PädagogInnen und SchülerInnen werden altersspezifische Programme zum selbstbestimmten Lernen entwickelt. Dazu stehen die Bibliothek, das Archiv sowie weitere Arbeitsmaterialien zur Verfügung.

 


10.06.2008 IGS Obere Aar
(GK 12, Religion)
Studientag zum Thema „Leben im Nationalsozialismus“
„Spurensuche“ und themenorientierte Rundgänge ermöglichen Jugendlichen, historische Orte jüdischen Lebens zu erkunden. Neben den Plätzen, an denen sich das kulturelle Leben der Jüdischen Gemeinde abspielte, kann auf diese Weise auch der Beitrag Wiesbadener Juden zur wirtschaftlichen Blüte der Stadt nachvollzogen werden − inklusive der Wohltätigkeit einiger jüdischer Unternehmer. Die Rundgänge können selbstständig in Gruppen oder mit einer Führung erfolgen.

10.06.2008 IGS Obere Aar
(GK 12, Religion)
Schülerinnen berichten und diskutieren die Ergebnisse
ihrer „Spurensuche“ im Dambachtal.
 Fahrten zu Gedenkstätten  (Theresienstadt/Osthofen)
Das Aktive Museum Spiegelgasse verfügt über große Erfahrung mit Gedenkstättenfahrten, vor allem im Hinblick auf Theresienstadt. Viele Wiesbadener Juden sind im Sommer 1942 und später nach Theresienstadt deportiert worden. Neben der Planung und Vorbereitung kann eine Begegnung mit Überlebenden angeboten werden.
Beratung bei der Themenwahl/Recherche für u.a.

  • Unterrichtseinheiten
  • Referate
  • besondere Lernleistungen im Rahmen des Abiturs

Bibliothek, Archiv, Publikationen, Materialien stellen einen Fundus zum Forschen, Studieren, Exzerpieren und Lesen dar!


Projektbeispiele:


26.01.2016
08.30-13 Uhr, Projekttag mit dem Ethik-Kurs, Jahrgang 8, der Diltheyschule: 1.Jüdisches Leben in Wiesbaden 1933-1945: Besuch des Gedenkraums im Rathaus und Rundgang zu Stolpersteinen. 2. Besuch der Ausstellung „Hass vernichtet“ im Ausstellungshaus, Spiegelgasse 11 (mit G+E, Päd.-Bildung, Spiegelbild) Bericht zum Projekttag


28.1.2015 / 05.02.2015 /23.03.2015
Kooperationsprojekt mit literaturland hessen (HR), Alexis-von-Jawlensky-Schule und AMS: Schüler begegnen Schriftstellern in „Museen“
1. Halbjahr, Planung
2. Halbjahr Durchführung und Auswertung


02.03.2015
Teamgespräch mit LehrerInnen (Jahrgang 9/10) der Helene-Lange-Schule, Wiesbaden, über ein gemeinsames Projekt „Jüdisches Leben in Wiesbaden“


10.12.2012
Tag der Menschenrechte 2012. „1942 – 2012: 70 Jahre nach den Deportationen – Was geht uns das heute an?“ Projekte mit dem LK-Geschichte (Q3) und weiteren Kursen Aula der Oranienschule, Oranienstr. 6-7. (s. Programmreihe: „42|12 – 70 Jahre Deportationen aus Wiesbaden“Presse01  Bilder der Veranstaltung  Presse02


21.01.2012
Inszeniertes Gedenken: Unter dieser Perspektive besuchte eine Gruppe Studierender des Theaterwissenschaftlichen Seminars der Johannes-Gutenberg-Universität-Mainz mit der Dozentin Caroline Fries am 21.Januar 2012 das Mahnmal am Michelsberg (mit Inge Naumann-Götting), den Gedenkraum im Rathaus (mit Giesela Kunze) und das Schlachthofgelände mit der Deportationsrampe (mit Angela Wagner-Bona)


19.01.2012
Eine weitere Schülergruppe der Carl-von-Ossietzky-Schule (Jg.12) befasste sich im Rahmen des gleichen Themas am 19. Januar 2012 mit dem Stolperstein-Projekt im AMS und recherchierte in Rundgängen (mit Frau Lutz-Kopp) und im Gedenkraum (mit Inge Naumann-Götting) das Schicksal ehemaliger Wiesbadener jüdischer Bürger. Rückmeldung


18.01.2012
Eine Schülergruppe, 20 SuS (Jg.12), der Carl-von- Ossietzky-Schule, Wiesbaden, führte mit dem AMS am 18. Januar 2012 ein Projekt zu dem Thema Spurensuche in Wiesbaden: „Der 9. November 1938“ durch. Dabei berichtete der Zeitzeuge Richard Rudolph über seine Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus. Rückmeldung


10.12.2011
12.30 – 15 Uhr im Rathaus Wiesbaden, Plenarsaal, „Tag der Menschenrechte“ mit Wiesbadener Schulen, Abschlussveranstaltung des Trägerkreisprojektes „WIR in Wiesbaden…“  Programm  Bilder der Veranstaltung , Presse, Kommentar der Schulen zu der Veranstaltung


24.06.2010
ganztägiger Studientag
,  mit SchülerInnen der Carl-von-Ossietzky-Schule, LK 12 Geschichte: Wiesbaden im Nationalsozialismus in Zusammenarbeit mit Spiegelbild, der Jugendintitative des Aktiven Museum Spiegelgasse


Preisverleihung Hermann-Kaiser-Preis 2010Verleihung des Hermann-Kaiser-Preises Oranienschule 2010Elena Ruers und Katharina Rensland erhalten den 2. Platz des Hermann-Kaiser-Preises für ihren Einsatz im Orchester und dem Kammermusikensemble der Oranienschule.
Die beiden Schülerinnen engagieren sich seit Jahren musikalisch in der gesellschafts-politischen Arbeit des Aktiven Museums Spiegelgasse. Mit ihrem Lehrer Roman Twardy haben sie u.a. am Tag der Menschenrechte 2006 im Rathaus und am „Nachmittag der Generationen“ im Rahmen des Anne-Frank-Projektes im Mai 2009 eindrucksvoll mitgewirkt.
Laudatio der Preisverleihung zum Hermann-Kaiser-Preis 2010


Im Rahmen der Anne-Frank-Ausstellung bot der Stadtjugendring in Kooperation mit dem AMS vom 7. März bis 20. Mai 2009 einen Comicworkshop für Jugendliche an.
Unter dem Thema:
„Comics gegen Nazis – Geschichte(n)ach, zeichnen?!“
befassten sich junge Leute zwischen 14 und 21 Jahren mit den Lebensgeschichten der Zeitzeugen der NS-Zeit, Lieselotte Günzler und Gerhard Veidt. In mehreren Sitzungen – 7./8. März und 25. April – diskutierten die Jugendlichen mit den Zeitzeugen ihre zeichnerische Umsetzung der jeweiligen Lebensgeschichten.
In einer festlichen Vernissage im Pressehaus Wiesbaden am 20. Mai wurden die Ergebnisse präsentiert.
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