PLS

Im Oktober 2010 wurde die Paul Lazarus Stiftung als Treuhandstiftung vom Aktiven Museum Spiegelgasse als Stifterin ins Leben gerufen.
Prof. Dr. Karlheinz Schneider wurde zum Treuhänder der Stiftung gewählt.
Seit dem Tod von Prof. Dr. Karlheinz Schneider wird die Arbeit an den Projekten in der  Arbeitsgruppe PLS   „Paul Lazarus Sammlung und Forschung” fortgesetzt.
schutzbrief-salomon-kahn-1831-002 Die Paul-Lazarus-Sammlung hat die Aufgabe übernommen, das stetig anwachsende Archiv zur deutsch-jüdischen Geschichte in Wiesbaden des Aktiven Museums Spiegelgasse zu betreuen. Die dem Aktiven Museum Spiegelgasse überlassenen Nachlässe werden von der PLS systematisch aufgearbeitet und einer historischen Forschung zugänglich gemacht. Alle Projekte der PLS werden aus Drittmitteln finanziert. Die PLS baut zwei Datenbanken auf:
 genisa1 Eine Archiv-Datenbank, die die Inventarisierung der vorhandenen und neu eingehenden Dokumente der Sammlungen erfasst, transkribiert und historisch kontextualisiert.
Auguste-LOewenstein PLS-Datenbank Eine Genealogische Datenbank, die jüdische Bürgerinnen und Bürger Wiesbadens ab 1806 bis 1945 erfasst, aufbauend auf der Datei „Jüdische Bürger und Bürgerinnen” des Stadtarchivs Wiesbaden. Sie enthält derzeit (2014) über 14.000 Einträge und 3.000 Stammbäume. Jeder Eintrag ist mit vielen Dokumenten und Bildern hinterlegt.
HilsenrathVS lustiger Mit der von der Paul-Lazarus-Stiftung herausgegebenen Hörbuchreiche „Edition Zeugen einer Zeit“ werden Porträts von Holocaust-Überlebenden und Widerstandskämpfern präsentiert.
Cover-A-Lustiger Seit 2011 erscheint die PLS-Schriftenreihe.
     Fortbildung2012 Weiterbildungsreihe „Erinnern und Vergessen” fand in Kooperation mit der Hochschule RheinMain sowie der Jugendinitiative Spiegelbild einmal pro Semester statt.
 mediales-Gedenken  mediales-Gedenken2 Die Entwicklung und Präsentation des Konzeptes Mediales Gedenken war 2011 ein Projekt, das die PLS mit Hilfe von Drittmitteln umsetzte.