2008-2009


DoerrhoeferDonnerstag, den 24. September 2009
19:45 Uhr,
Cafe Maldaner, Marktstrasse 34, 65183 Wiesbaden
Im Schatten des Spiegelbaums
Lesung mit Maria Dörrhöfer aus ihrem Erzählband:
siehe auch homepage von Maria Dörrhöfer


samy_deluxe_cover1Sonntag, 20. September 2009
16:00 Uhr – Kreativfabrik / Murnausstrasse 1 (gegenüber vom Schlachthof)

Gedenkkultur und Migrationsgesellschaft
Podiumsdiskussion

Moderation:
Margarete Goldmann (VHS-Wiesbaden, Vorstand)
Podiumsteilnehmer: Luciano Becht (Aktives Museum Spiegelgasse), Carsten Schack (Schlachthof Wiesbaden), Samy Deluxe (Samy Deluxe), Gabi Reiter (Jugendzentrum, Galatea-Anlage, Wiesbaden), Michael Wilk (AKU)
Ein Konzert des populären Hamburger Rappers Samy Deluxe ist Anlass dieser Podiumsdiskussion. Deluxe ist Sohn eines sudanesischen Vaters und einer deutschen Mutter. Er hat im Text seiner neuesten Single “Dis is wo ich herkomm”, seinen Anspruch formuliert, gesellschaftliches Leben in Deutschland zu formen und dabei u.a. die Notwendigkeit der bisherigen Form der Erinnerung an die Shoa hinterfragt. Anlass genug darüber zu sprechen.
Veranstalter: Aktives Museums Spiegelgasse und Schlachthof-Wiesbaden   PRESSE   


FWT 01Samstag, 19. September 2009
15.00 Uhr,  Spiegelgasse 7
“Auf den Spuren der Deutsch-Jüdischen Geschichte in Wiesbaden”
Projekt für interessierte TeilnehmerInnen am Freiwilligentag Wiesbaden 2009
Das Aktive Museum Spiegelgasse hat erstmals an einem Wiesbadener Freiwilligentag ein Projekt angeboten, mit dem Interessierte Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit des Vereins gewinnen konnten. Angemeldet waren sechs Interessierte, die sich auf die Spuren der Deutsch-Jüdischen Geschichte begeben wollten, indem sie sich über die Dokumentation von Rechercheergebnissen informierten. Bildergalerie    
 


01. September 2009
19.00 Uhr Bürgersaal, Georg-Buch-Haus, Wellritzstr. 38 
Erinnerungskonzert mit Daniel Kempin und Dimitry Reznik
Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall Deutschlands auf Polen der 2. Weltkrieg. Das war der Auftakt für einen Vernichtungskrieg, dem weltweit etwa 55 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Spätestens mit den Novemberpogromen von 1938 war die Situation für die Juden in Deutschland unerträglich eworden; nun erhielt der Antisemitismus der Nationalsozialisten eine europäische Dimension: Hitler konnte jetzt sein Ziel der Vernichtung des Judentums in die Tat umsetzen.
Es war ebenfalls der 1. September, drei Jahre später, als für die Juden Wiesbadens der letzte Akt der Vertreibung aus der Heimatstadt begann. Die Deportation von etwa 370 jüdischen Bürgern nach Theresienstadt bedeutete für die meisten den sicheren Tod. Weitere etwa 40 Juden entzogen sich
den Torturen durch den Freitod. Fast 900 Menschen jüdischer Herkunft aber waren bis zum Kriegsende von Wiesbaden aus in die Todeslager erschleppt worden.
In Wiesbaden erinnern wir 70 Jahre nach Beginn des 2. Weltkriegs und 67 Jahre nach den Deportationen an die vielen Menschen, die dem NSRassenwahn zum Opfer gefallen sind. Am Vorabend des Jahrestags findet in der Bergkirche ein Gedenkgottesdienst statt, an dem auch Zeitzeugen zu Gast sein werden. Am 1. September wird das Duo Daniel Kempin und Dimitry Reznik an den Reichtum einer Kultur erinnern, die von den Nationalsozialisten beinahe völlig zerstört wurde.
Wir laden Sie dazu herzlich ein. Wir möchten damit der Opfer gedenken und in Erinnerung rufen, dass Frieden und Demokratie keine  Selbstverständlichkeit sind, sondern immer wieder neu erkämpft werden müssen. 
Eintritt € 10 € (erm. 8 €) Karten an der Abendkasse oder im Aktiven Museum Spiegelgasse  Flyer
Veranstalter: Gegen Vergessen für Demokratie e.V, Regionalgruppe Rhein-Main
Martin-Niemöller-Stiftung, Wiesbaden
Aktives Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e.V.
Wiesbaden Amt für Soziale Arbeit
Wiesbaden Kulturamt    PRESSE     


DLandsynagoge Roth an der Lahn - Innenraum mit der Kontur des    zerstörten Thoa-Schreinsonnerstag, 9. Juli 2009
17.00 Uhr – Biebricher Schloss, “Blauer Salon” (Eingang Parkseite, Westflügel)
Vortrag: Prof. Dr. Gerd Weiß, Präsident des Hessischen Landesamtes für Denkmalpflege
“Es gibt keine Erinnerung im Nirgendwo” – Restaurierte Synagogen in Hessen

Die Denkmalpflege nimmt sich der konkreten baulichen Zeugnisse an und trägt Sorge für die Bewahrung. In den letzten zehn Jahren waren die überlieferten Synagogen in Hessen in besonderer Weise Gegenstand der denkmalpflegerischen Betreuung.

Als Teil der Erinnerungskultur ist Denkmalpflege kein Selbstzweck. In den restaurierten Synagogen kann sich die Erinnerung mit einem Ort verbinden, denn „es gibt keine Erinnerung im Nirgendwo“. Diese Orte der Erinnerung erfordern aber auch eine Erläuterung der authentischen Spuren. Damit werden sie zum „sprechenden Geschichtsdenkmal“, das mit seinen originalen Spuren ein auf verstörende Weise zum Nachdenken anregender Ort sein kann, der in seiner Art wenig Vergleichbares hat. Je mehr es dabei gelingt, den Zustand zu konservieren, der die Erinnerung einfordert, umso eher werden diese Synagogen mahnende Gedenkstätten sein.    Einladung    


Plakat Anne Frank Ausstellung Wiesbaden23. April bis 21. Mai 2009
Oranier-Gedächtnis-Kirche in Wiesbaden-Biebrich 
Anne Frank – eine Geschichte für heute – Ausstellung

 www.annefrank-wiesbaden.de mit umfangreichem Begleitprogramm ab 11. März 2009

PROGRAMM

Bildergalerie:
Ausstellungseröffnung 23.04.09

Bildergalerie:
Aufbau der Ausstellung in der Oranier-Gedächtnis-Kirche in Biebrich

Bildergalerie:
Veranstaltung am 18.05.2009 “Generationen begegnen sich”

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Die Geschichte Anne Franks wird in ihrer Bedeutung für unser heutiges Zusammenleben zum Thema in Wiesbaden gemacht. Ein interessantes Rahmenprogramm zu einer Ausstellung in Biebrich greift ein halbes Jahr lang Themen wie Freiheit, Gefangen-Sein, Aufwachsen, Verfolgung, Auswanderung, Abgrenzung und Rassismus, Träume und Konflikte auf. Die persönlichen Lebensgeschichten von Anne Frank, ihrer Familie und weiteren Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. In ihnen kristallisiert sich die europäische Geschichte in der Zeit vor, während und nach der Nazidiktatur. Der konkrete Alltag einer untergetauchten Familie macht die historischen Ereignisse vorstellbar. Die Idee ist, Jugendliche, Organisationen und Lehrer bzw. Multiplikatoren über einen langen Zeitraum an das Thema „Anne Frank – eine Geschichte für heute“ zu binden. In Kooperation mit dem Anne-Frank-Zentrum werden eine Lehrerfortbildung, eine Fortbildung für jugendliche AusbildungsbegleiterInnen und  andere interessante Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung angeboten. Das Gremium, der von Spiegelbild koordinierte sogenannte Trägerkreis, organisiert ein großes und vielfältiges Begleitprogramm.  


polen-warschauer-ghetto-7-t13180Sonntag, 25. Januar 2009, 16.00 Uhr,  Rathaus, Stadtverordnetensitzungssaal

Vortrag: Helmut Homfeld, Rendsburg. Das Warschauer Ghetto in der Erinnerung der Opfer
Vortrag in der Reihe der Wiesbadener Veranstaltungen aus Anlass des Gedenkens an die Opfer des NationalsozialismusDer Eintritt ist frei.  INFO Programm der Veranstaltungsreihe der LH Wiesbaden


P1020311Sonntag, 18. Januar 2009, 15.00 Uhr, Bibliothek des Aktiven Museums Spiegelgasse

Besuch einer Studentengruppe aus Iowa
Eine Studentengruppe aus Iowa/USA mit zwei Professoren und zwölf Studierenden kam im Rahmen einer Studienreise zum Thema Holocaust nach Wiesbaden, um sich vor Ort über das Leben jüdischer Mitbürgerinnen und -bürger und deren Verfolgung im Dritten Reich zu  informieren.  
Pressemitteilung PRESSE Bildergalerie     


IMG_7750Mittwoch, 10. Dezember 2008, 11.30 Uhr, Rathaus Wiesbaden, Stadtverordnetensitzungssaal 1. Stock

“60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte”
Zum sechsten Mal seit 2003 veranstaltet das AMS mit und für Wiesbadener Schulen den Tag der Menschenrechte.

Dieses Jahr wirken Schülerinnen und Schüler der Gutenbergschule, der Humboldtschule, der Martin-Niemöller-Schule und der Oranienschule mit.

Einladung an Wiesbadener SchulenAnmeldeformular PROGRAMM PRESSE PRESSE PRESSE

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verfolgte_pharmakologen_loeffelholzMittwoch, 26. November 2008, 17.00 Uhr, Spiegelgasse 7 

Vortrag: Prof. Dr. Konrad Löffelholz
“Die verfolgten deutschsprachigen Pharmakologen 1933-1945”

Das Aktive Museum Spiegelgasse lädt zu einem Vortrag über das Schicksal der verfolgten Wissenschaftler im Dritten Reich ein. Es referiert der Pharmakologe Prof. Dr. med. Konrad Löffelholz (Universität Mainz). Der Referent ist Autor des 2008 veröffentlichten Buches „Verfolgte deutschsprachige Pharmakologen 1933-1945“. Anhand der Lebensläufe dieser Wissenschaftler werden die Entlassungen (meist schon im Jahr 1933) und die Emigrationen in Länder aller Kontinente beispielhaft für die gesamte Wissenschaft dargestellt. In vielen Zufluchtsländern brachten die Emigranten einen Aufschwung der Wissenschaften, der bis heute spürbar ist, während in Deutschland und Österreich das wissenschaftliche Niveau auf vielen Gebieten abstürzte.
Der Eintritt ist frei.


 Sonntag, 31. August 2008, 17.00 Uhr  
fand zur Erinnerung an die letzte große Deportation von Juden aus Wiesbaden am 31. August 1942 ein
Gedenkkonzert  “… und die Musik spielte dazu”
im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt
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