Aktuell

Wann:
An jedem ersten Samstag im Monat können Interessierte entweder um 11 Uhr oder um 16 Uhr eine Führung mit Vortrag buchen.
Dauer: ca. 30-45 Minuten

Wo: Austellungshaus Spiegelgasse 11
Eintritt frei.

Reservierungen bitte spätestens bis 12 Uhr des Vortags telefonisch unter: 0157 – 504 349 68


19.08.2026

Dienstag 01.09.2026, 12 Uhr, Gedenkraum, Rathaus Wiesbaden, Schlossplatz

Präsentation neuer Erinnerungsblätter zur Erinnerung an Martha Keiles geb. Lederer sowie an Leon Mannheimer


17.08.2026

Mehr Informationen zur Kultur-Performance
des „Aktiven Museums Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e. V.“ (AMS)

Deutsch-Jüdische Heimatgeschichte von Rolle
Schneiden Sie sich ein Stück ab!
Isaak Herxheimer und seine Nachkommen

Eine Kooperationsveranstaltung von und mit

  • Bernd Blaudow, 1. Vorsitzender des „Heimat- und Verschönerungsvereins Dotzheim e. V.“
  • Rolf Faber, Mitglied der „Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen“
  • Georg Habs, Mitglied im Vorstand des „Aktiven Museums Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e. V.“ (AMS)

Was gibt es da zu wissen?

Herr Blaudow sagt:

Die Nachfahrentafel von Isaak Herxheimer ist über viele Jahre gewachsen und wird weiterhin auf den aktuellen Stand gebracht.

Den letzten Stand der Recherchen finden Sie hier:

Nachfahrentafel von Isaak Herxheimer ansehen (PDF)

Herr Habs ergänzt:

Derzeit liegen 80 Namensschildchen von Nachkommen vor. Hinter ihrer Farbgebung verbirgt sich kein Farbcode. Farbe ist hier einfach nur eine Art von „Bunt“.

Vor jedem Geburtsdatum steht als Kennung ein „b:“ für „born“.
Vor jedem Todestag steht als Kennung ein „d:“ für „died“.

Und warum kein „†“?

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Die im deutschen Sprachraum weitverbreitete Verwendung des Langkreuz-Zeichens (†) als Symbol für den Tod oder das Sterbedatum einer Person ist hochumstritten, weil das Kreuz zugleich ein zentrales Symbol des Christentums ist.

Den Millionen Jüdinnen und Juden, die der Shoah zum Opfer fielen, kann das (†)-Zeichen nicht gerecht werden.

Religiöse, nationalistische, zionistische und konservative Jüdinnen und Juden bevorzugen zumeist die Verwendung des Davidsterns (✡).

Säkulare Jüdinnen und Juden sowie Agnostikerinnen und Agnostiker akzeptieren zumeist nur das neutrale Plus-Zeichen (+).

Musliminnen und Muslime bevorzugen das Stern-und-Halbmond-Zeichen (☪), Buddhistinnen und Buddhisten das Dharma-Rad (☸).

Herr Blaudow fährt fort:

Im Rahmen meiner Aufgabe als Stadtteilhistoriker für Dotzheim erforsche ich Familien, die wichtige Rollen in der Vergangenheit von Dotzheim gespielt haben.

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Beispiele sind: Rossel, Wintermeyer, Nicolai, Höhn, Schnell und Silbereisen.

Die jüdische Familie Herxheimer spielte nur kurz – also nur für wenige Generationen – eine gewisse Rolle in Dotzheim. Die überregionale Bedeutung einer Reihe von Familienmitgliedern ist jedoch groß.

Als führende Mediziner in den Gebieten Dermatologie, Pathologie und Pharmakologie wurden sie berühmt. Die „Herxheimer-Reaktion“ ist in der Medizinwelt ein bekannter Begriff.

Herr Habs ergänzt:

Als „Herxheimer-Reaktion“ bezeichnet man eine Reihe körperlicher Erscheinungen, die dafür sprechen, dass eine Antibiotika-Behandlung angeschlagen hat und Wirkung zeigt: Infolge einer kurzzeitigen Gefäßverengung kommt es zunächst zu Blutdruckanstieg, Blässe und Schüttelfrost.

Oft schlägt dieses Erscheinungsbild kurz danach ins Gegenteil um. Die Gefäße weiten sich, der Blutdruck fällt ab und die Haut rötet sich. Das sind gute Zeichen. Wenn es des Guten zu viel wird, liegt eine Überreaktion vor.

Der Jurist, Historiker und Heimatforscher Rolf Faber hat in den Schriften des „Heimat- und Verschönerungsvereins Dotzheim e. V.“ ein Buch über einen berühmten Sohn von Isaak Herxheimer verfasst. Es heißt:

„Salomon Herxheimer (1801–1884).
Ein Rabbiner zwischen Tradition und Emanzipation“

Salomon Herxheimer (1801–1884) – Ein Rabbiner zwischen Tradition und Emanzipation

Salomon Herxheimer war ein Sohn von Isaak Herxheimer.

Salomon Herxheimer wurde 1801 in Dotzheim geboren. Seine Mutter Zerline (Zerla) Mayer stammte aus einer Dotzheimer Familie, war Jüdin und hatte ihren Mann geheiratet, bevor der Kindersegen einsetzte.

1831 ernannte man den 30-jährigen, studierten Salomon Herxheimer zum Landesrabbiner des Herzogtums Anhalt-Bernburg, das sich im fernen Mitteldeutschland vom Nordrand des Harzes bis an die Saale und Elbe erstreckte.

Herr Habs sagt:

Isaak „Herxheimer“ wurde 1756 in „Herxheim am Berg“ in der Grafschaft Leiningen als Isaak „Seligmann“ geboren. Dass aus „Seligmann“ so leicht „Herxheimer“ werden konnte, hatte mit dem damaligen Namensrecht zu tun.

Der Trend ging weg vom traditionellen hebräischen Namensrecht – von Vatersnamen wie „Isaak, Sohn des Seligmann“ – und hin zu verbindlichen bürgerlichen Familiennamen, die an alle Nachkommen vererbt wurden.

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Das hatte den Vorteil, dass die Behörden von da an genau wussten, mit wem sie es zu tun hatten. Für Jüdinnen und Juden konnte dies zugleich den Vorteil haben, dass ein Nachname neuer Machart nicht unmittelbar ihre Herkunft verriet. Menschen, die ihnen Übles wollten, erkannten dadurch schwerer, wann sie Objekte ihrer Diskriminierungswut vor sich hatten.

Konkret:

Ab 1831 unterlag die „Namensannahme“ jüdischer Familien im damaligen Herzogtum Nassau – zu dem Dotzheim gehörte – recht unbürokratischen Regelungen durch spezielle nassauische Landesverordnungen.

Die gewählten Namen mussten im gesamten Rechts-, Geschäfts- und Behördenverkehr, etwa in Steuer- oder Schutzgeldlisten, unverändert geführt werden. Die Namenswahl und deren Registrierung vollzogen die lokalen Ämter.

Die Behörden hatten darauf zu achten, dass die Namen bürgerlichen und deutschen Gepflogenheiten entsprachen und dass Verwechslungen oder doppelte Belegungen im Ort vermieden wurden.

Wiesbaden wurde im Jahr 1866 preußisch. Das Königreich Preußen annektierte das Herzogtum Nassau, zu dem Wiesbaden als Hauptstadt gehört hatte. Im Jahr 1867 wurde die Stadt daraufhin Verwaltungssitz des neuen preußischen Regierungsbezirks Wiesbaden.

Preußen hatte bereits mit dem Judenedikt von 1812 den Juden den Status preußischer Staatsbürger verliehen, auch wenn danach weiterhin Einschränkungen bestanden.

Im Juli 1869 beschloss der Norddeutsche Bund unter preußischer Führung die völlige Aufhebung aller noch bestehenden rechtlichen Beschränkungen aufgrund des religiösen Bekenntnisses.

Nach dem Deutschen Krieg von 1866 und der Annexion des Herzogtums Nassau sowie Kurhessens und der Freien Stadt Frankfurt setzte das Königreich Preußen seine relativ judenfreundliche Politik weiter fort.

Das preußische Gesetz garantierte die Gleichbehandlung aller Konfessionen.

Jüdische Bürger durften ihre Berufe frei wählen, Handel treiben und Grundbesitz erwerben. Wohn- und Zuzugsbeschränkungen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entfielen.

Juden wurden jedoch kaum als Richter, höhere Beamte oder Professoren an staatlichen Universitäten zugelassen. Auch eine Karriere als Offizier im preußischen Heer war für Juden fast unmöglich.

Viele gesellschaftliche Kreise und Vereine verweigerten Juden den Zutritt.

Nach dem Börsenkrach von 1873 und der darauffolgenden Wirtschaftskrise, die bis 1879 anhielt, wiesen Journalisten wie Otto Glagau jüdischen Bankiers und Spekulanten zu Unrecht die Schuld an der Krise zu.

Adolf Stoecker gründete die „Christlich-Soziale Arbeiterpartei“, um Arbeiter an die Kirche zu binden und ihnen mit dem „Antisemitismus“ ein Feindbild jenseits des „Klassenkampfes“ zu bieten.

Wilhelm Marr prägte 1879 den Begriff des „Rassenantisemitismus“ in seiner Schrift „Der Sieg des Judenthums über das Germanenthum“.

Statt jüdischer Emanzipation waren gegen Ende der 1870er Jahre erneut Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung auf dem Vormarsch.


13.08.2026

Pariser Platz Kultur
Das Aktive Museums Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e.V. präsentiert:

Sonntag, 16. August 2026, 18 Uhr
Sonntag, 30. August 2026, 18 Uhr
Sonntag, 20. September 2026, 18 Uhr


Isaak Herxheimer – Vater eines berühmten Sohns
Geschichtswissen von der Rolle
Schneiden Sie sich ein Stück ab!


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29.07.2026

„Hörmal Demokratie“ – Audiowalk macht Demokratie in Wiesbaden hörbar

Demokratie lässt sich nicht nur erleben – sie lässt sich jetzt auch hören. Mit dem neuen Audiowalk „Hörmal Demokratie“ werden bedeutende Orte der Demokratiegeschichte in Wiesbaden lebendig. Besucherinnen und Besucher können an insgesamt zehn Stationen per Smartphone spannende Geschichten, historische Hintergründe und interessante Perspektiven entdecken – genau dort, wo Demokratie in der Stadt sichtbar geworden ist und bis heute gelebt wird.

Der Audiowalk ist am 11. Juli 2026 gestartet und als dauerhaftes Angebot angelegt. Er soll langfristig sowohl vor Ort als auch online verfügbar bleiben und Menschen jeden Alters dazu einladen, Demokratie aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.

Erste Station: Aktives Museum Spiegelgasse

Die erste Station des Audiowalks befindet sich am Aktiven Museum Spiegelgasse (AMS). Dort steht hinter dem Bauzaun das Bronzedenkmal von Wilhelm I. von Oranien (1533–1584), Prinz von Oranien und Graf von Nassau-Dillenburg. Die Statue wurde 1897 vom Berliner Bildhauer Professor Joseph Uphues geschaffen.

Wilhelm I. gilt als Begründer der niederländischen Unabhängigkeit. Vom Statthalter des spanischen Königs entwickelte er sich zum Anführer des protestantischen Widerstands gegen autoritäre Herrschaft und die Rekatholisierung der Niederlande.

Bereits zu Lebzeiten trug er den Beinamen „der Schweiger“ (Zwijger). Dieser war keineswegs als Kritik gemeint, sondern würdigte seine Fähigkeit, politische Pläne klug und strategisch geheim zu halten, bis der richtige Zeitpunkt zum Handeln gekommen war.

Wer den Audiowalk selbst erleben möchte, findet alle zehn Stationen, die interaktive Karte sowie die Hörbeiträge auf der offiziellen Projektseite:

► Jetzt die Stationen des Audiowalks entdecken

Der Audiowalk zeigt an zehn ausgewählten Orten, welche Bedeutung diese Plätze für Demokratie, Freiheit und das friedliche Zusammenleben in Wiesbaden hatten – und bis heute haben.

Mehr anzeigen …
  1. Aktives Museum Spiegelgasse, Spiegelgasse 9 – Erinnerungsort für Menschen, die unter dem NS-Regime entrechtet, verfolgt und ermordet wurden.
  2. BRITA Arena, Berliner Straße 9 – Spielstätte des SV Wehen Wiesbaden und stellvertretend für die Bedeutung von Sportvereinen als Orte gelebter Gemeinschaft.
  3. Büro für staatsbürgerliche Frauenarbeit, Friedrichstraße 32 – Ein bedeutender Ort für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am politischen und gesellschaftlichen Leben.
  4. Georg-Buch-Haus, Wellritzstraße 38 – Hier wurde nach dem Zweiten Weltkrieg der Entwurf der Hessischen Verfassung beraten. Heute ist das Gebäude Teil eines Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentrums.
  5. Hessischer Landtag, Schlossplatz 1–3 – Ehemaliger Herrschaftssitz der Herzöge, heute Sitz des Hessischen Landtags und Zentrum der parlamentarischen Demokratie in Hessen.
  6. Neues Rathaus, Schlossplatz 6 – Sitz des Oberbürgermeisters, des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung sowie des Wiesbadener Jugendparlaments.
  7. Oranienschule, Oranienstraße 5–7 – Tagungsort der ersten Verfassungsberatenden Landesversammlung Hessens nach dem Zweiten Weltkrieg und heute ein Ort gelebter Demokratiebildung.
  8. Schlachthof, Murnaustraße 1 – Kollektiv organisiertes Kulturzentrum sowie Erinnerungsort an die Deportation Wiesbadener Jüdinnen und Juden in die Vernichtungslager.
  9. KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“, Carl-von-Ibell-Weg – Ehemaliges Außenlager des KZ Hinzert, heute Standort des Fachbereichs Design, Informatik und Medien der Hochschule RheinMain.
  10. Hauptbahnhof Wiesbaden, Bahnhofsplatz – Früher Ankunftsort adliger Kurgäste, heute Ausgangspunkt zahlreicher Demonstrationen und Kundgebungen.

Der Audiowalk lädt dazu ein, Wiesbaden auf neue Weise zu entdecken und Demokratie dort zu erleben, wo ihre Geschichte geschrieben wurde – hörbar, verständlich und jederzeit zugänglich.


21.07.2026

Jetzt glänzen sie wieder! – Putz-Aktionen lassen Stolpersteine wieder glänzen

Wir bedanken uns herzlich bei der Projektgruppe der Gutenbergschule und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Aareal-Bank Wiesbaden, die mit ihren Putz-Aktionen in den letzten Wochen in der ganzen Stadt dafür gesorgt haben, dass die Stolpersteine wieder glänzen!
Danke für Ihr Engagement!

Der Audiowalk hat am 11. Juli 2026 begonnen und ist langfristig angelegt. Er hat kein festes Enddatum, sondern soll dauerhaft in der Stadt und online verfügbar bleiben.

Das AMS ist die erste Station von insgesamt zehn.

Das „Hörmal Demokratie Wiesbaden“ macht an zehn Stationen deutlich, welche Bedeutung diese Orte für unser friedliches Zusammenleben einst hatten und noch immer haben:

[mehr…]
  • Hauptbahnhof, Bahnhofsplatz, Früher Ankunftsort von
    adligen Kurgästen; heute Startpunkt vieler Demonstrationszüge.
  • Aktives Museum für Deutsch-Jüdische Geschichte, Spiegelgasse 9, Erinnerungsort für Menschen, die unter dem NS-Regime entrechtet, verfolgt und ermordet wurden
  • BRITA Arena, Berliner Straße 9, Spielort des SV Wehen Wiesbaden, stellvertretend für alle Sportvereine, in denen Menschen Gemeinschaft leben.
  • Büro für staatsbürgerliche Frauenarbeit, Friedrichstraße 32, Ort für gleichberechtigte Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben
  • Georg-Buch-Haus, Wellritzstraße 38, Hier wurde nach dem Zweiten Weltkrieg der Entwurf der neuen Verfassung des Landes Hessen beraten. Heute Teil eines Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentrums.
  • Hessischer Landtag, Schlossplatz 1-3, Früher Herrschaftssitz von Herzögen, heute der Ort, an dem die Abgeordneten des Hessischen Landtags Gesetze beschließen.
  • Neues Rathaus, Schlossplatz 6, Sitz des Oberbürgermeisters, des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung von Wiesbaden und Sitz des Jugendparlaments
  • Oranienschule, Oranienstraße 5-7, Ort der ersten Sitzung der „Verfassungsberatenden Landesversammlung“, des ersten demokratischen Nachkriegsparlaments in Hessen nach dem Zweiten Weltkrieg; heute ein Ort, an dem Schülerinnen und Schüler demokratisches Miteinander lernen und leben
  • Schlachthof, Murnaustraße 1,  Kollektiv organisiertes Kulturzentrum; Mahnmal für die Deportation von Wiesbadener Jüdinnen und Juden in die Vernichtungslager;
  • KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“, Carl-von-Ibell-Weg, Ehemaliger Standort des Außenlagers des KZ Hinzert; heute Standort des Fachbereichs „Design Computer Science Media“ der Hochschule Rhein-Main


21.07.2026

Jetzt glänzen sie wieder! – Putz-Aktionen lassen Stolpersteine wieder glänzen

Wir bedanken uns herzlich bei der Projektgruppe der Gutenbergschule und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Aareal-Bank Wiesbaden, die mit ihren Putz-Aktionen in den letzten Wochen in der ganzen Stadt dafür gesorgt haben, dass die Stolpersteine wieder glänzen!
Danke für Ihr Engagement!

© Foto Aareal Bank Wiesbaden


12.05.2026

Internationaler Museumstag 2026

„Ein.Misch.Wald“

Am 17. Mai ist der Internationale Museumstag. Unter dem Motto des International Council of Museums (ICOM) „Museums uniting a divided world“ sind die Museen aufgerufen, sich als Bindeglied zwischen allen Kulturen und Ansichten zu positionieren und die Möglichkeiten von Austausch, Diskussion, Dialog und Teilhabe aufzuzeigen und anzubieten. Wir als das „Aktive Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e.V.“ (AMS) machen mit.

Wir öffnen unser Ausstellungshaus in der Spiegelgasse 11 mit einem „Wald“ aus RollUps von den Veranstaltungen der vergangenen Jahre, der unseren Einsatz für eine Erinnerungskultur des Respekts – in Wiesbaden und darüber hinaus – sichtbar macht.

Von 14 bis 18 Uhr sind alle herzlich eingeladen, vorbeizukommen und teilzunehmen an Gesprächen oder sich durch den „Wald“ treiben zu lassen.
Zusätzlich hält Georg Habs, um 14 Uhr und um 17.30 Uhr einen kurzen und spannenden Vortrag über die Geschichte des Hauses.


13.04.2026

Film zu den Wiesbadener Stolpersteinverlegungen

Im Auftrag des AMS hat der Filmemacher und Schauspieler Moritz Buch am 9. September 2025 bei uns in Wiesbaden mehrere Stolpersteinverlegungen mit der Kamera festgehalten.

Weiterlesen und Video anschauen…


07.01.2026

Die unbekannten Judenhelfer

Wie Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus Juden beistanden.
Buchvorstellung von Christoph Wilker
Einleitend gibt Inge Naumann-Götting, vom Aktiven Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e.V., einen Überblick über Wiesbaden im Nationalsozialismus.

Eine Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Lila Winkel in Kooperation mit dem Stadtarchiv Wiesbaden.


03.12.2025

Grußwort von Georg Habs (AMS)

zur feierlichen Eröffnung des neu gestalteten Platzes an der Spiegelgasse am Samstag, dem 29. November 2025 von 14:00 – ca. 16:30 Uhr

Vielen meiner Freundinnen und Freunden sagt dieser Ort bis heute nichts. Was man nicht kennt, bleibt einem fremd, bleibt gesichtslos.
Tatsächlich hat dieser Ort viel zu erzählen.

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01.12.2025

Für eine Fortbildungsveranstaltung

der  Wiesbadener Gästeführerinnen und Gästeführer vom 22. November 2025 haben wir zwei Bildervorträge erstellt, die sie hier einsehen können:


24.11.2025

Neue AMS-Angebote

  1. Erweiterte Öffnungszeiten
    Wann: Immer Donnerstags und Freitags, ab sofort 15 – 19 Uhr
    Wo: Austellungshaus Spiegelgasse 11

  2. Führung mit Vortrag
    Wann: An jedem ersten Samstag im Monat können Interessierte entweder um 11 Uhr oder um 16 Uhr eine Führung mit Vortrag buchen
    Dauer: ca. 30 – 45 Minuten
    Reservierung spätestens einen Tag vorher erforderlich
    Unter: 0157 – 504 349 68


10.09.2025

Flyer zum Runterladen  


17.09.2025

Der 800. „Stolperstein“ für Wiesbaden ist verlegt!

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Unsere aktuelle Ausstellung im Haus Spiegelgasse 11

FORMEN DER ERINNERUNG
Erinnerungsblätter – Stolpersteine – Deportationsfotos

Diese Ausstellung hat Menschen aus Wiesbaden und aus aller Welt etwas zu bieten, das in knapper und verständlicher Form greifbar macht, was die Arbeit des AMS auszeichnet. Unsere Art der Geschichts-Aufschlüsselung und -Vermittlung unterscheidet sich von anderen.: Das Große und Ganze der Geschichte ist manchmal unfassbar grausam. Das AMS bricht alles Große und Ganze auf Nahbereiche der Wahrnehmung herunter – auf einzelne Lebensgeschichten, Orte und Ereignisse, die zu Wiesbaden gehören. Zwei der AMS-Kernaspekte, die Bestandteil dieser Ausstellung sind, leisten dies in beispielhafter Deutlichkeit: Die kontinuierliche Erstellung von „Erinnerungsblättern“ sowie die Organisation von „Stolperstein“-Verlegungen in Wiesbaden bringen allen interessierten Nachgeborenen die Schicksale von NS-Verfolgten und NS-Opfern wirklich nahe – mit ihren Lebensgeschichten, Portraits und Zeitzeugnissen wie Briefen. Der dritte Darstellungsschwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit den Wiesbadener Deportationsfotos.


03.09.2025

Bergsport und Skifahren haben sie jung gehalten

Marianne Berndsen feiert 100. Geburtstag.

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Wir bedanken uns bei unseren gegenwärtigen und vergangenen Förderern. Ohne ihre finanzielle Unterstützung wäre unsere wichtige Arbeit zur Erinnerungs- und Gedenkkultur, zur politischen Bildung und zur Aufarbeitung der Deutsch-Jüdischen und speziell der Wiesbadener Geschichte nicht möglich.


18.03.2025

Einer neuer Platz für Kultur, Stadtgeschichte und Kulinarik entsteht vor dem AMS:
In der Spiegelgasse wird der kleine Platz neu gestaltet zu einem Ort des Verweilens, der Begegnung, der Gastronomie und der Informationsmöglichkeit über die Kultur- und Gastronomie-Einrichtungen sowie über die Geschichte der Gebäude rings um. Eine Kulturstele wird über diese informieren und eine begrünte Terrasse wird das Stadtbild verschönern.
Wir sind sehr gespannt!
Weitere Informationen auf wiesbaden.de


20.02.2025

Hier eine kleine Empfehlung:

Das ist endlich mal wieder ein richtig guter, kreativer, schöner und eindrucksvoller Ansatz, das #NieWiederIstJetzt und seine Relevanz darzustellen!
Hier geht es zum YouTube-Video.


04.02.2025

Die neue Suchmaschine für Erinnerungsblätter ist online

Der erste Teil unserer neuen Suchmaschine für Erinnerungsblätter ist online, und über diesen Link oder über das Menü im Bereich „Erinnerungsblätter“ erreichbar.


Fluchtziel Uruguay 1933-1943

Juden aus Wiesbaden und dem Rheingau in Montevideo.

Vortrag von Dr. Sonja Wegner

Donnerstag, 28 November 2024, 19:00 bis 20:30 Uhr
Aktives Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e.V, (AMS)
Ausstellungshaus, Spiegelgasse 11, 65183 Wiesbaden

Frau Dr. Wegener hat sich seit 1993 vor Ort in Montevideo und im übrigen Uruguay kundig gemacht, hat diesseits und jenseits des großen Teichs in Archiven gründlich recherchiert.

Etwa 10.000 deutschsprachige Flüchtlinge, meist Jüdinnen und Juden, haben als erste Station ihres Exils in Südamerika Uruguay angesteuert. Ihr „Dort-Hin“, ihr „Dort-Bleiben“ oder „Weiter-Ziehen“ sind eingehende Betrachtungen wert.

Frau Dr. Wegner liefert uns Fakten, Analysen und Anekdoten – Wichtiges von ganz unterschiedlicher Art und Wahrnehmungsdichte.

Zum Flyer


Artikel des Wiesbadener Kurier vom 01.06.2024

„Eine Villa in Wiesbaden“   Artikel lesen


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Für weitere Informationen, individuelle Termine und Nachfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Geschäftsstelle – Spiegelgasse 9, 65183 Wiesbaden

Tel.: 0611 – 305221
Fax: 0611 – 305650
E-Mail: info[at]am-spiegelgasse.de

Georg Habs (Vorstand)
Mobil:0157 – 504 349 68
georg.habs[at]t-online.de